Öle

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Kaltgepresstes Öl regional kaufen und genießen

  • Erlesene Speiseöle
  • Handarbeit aus traditionellen Ölmühle
  • Einmaliger und natürlicher Geschmack
  • Nachhaltigkeit durch Qualität aus der Natur
  • Schnelle Lieferung

Traditionelle Ölmühlen leisten bei der Kaltpressung von Speiseölen echte Handarbeit. In besonders schonenden Verfahren stellen sie hochwertige Öle her, die einen charakteristischen Eigengeschmack besitzen. Mit dem Kauf kaltgepresster Öle aus der Region, erhalten Sie hohe Qualität. Sie unterstützen kleine Betriebe, die in echter Handarbeit hochwertige Naturprodukte herstellen.

Lebenswichtige Stoffe im Öl

Öle und Fette versorgen den menschlichen Organismus mit lebensnotwendigen Nährstoffen. Sie beinhalten essentielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine.

Die Herstellung von Speiseöl entscheidet über seine Qualität in Geschmack und Nährstoffgehalt. Beim Kauf von nativen Ölen, erhält man ein hochwertiges Produkt. Durch das schonende Herstellungsverfahren der Kaltpressung enthält es sekundäre Pflanzenstoffe, die bei Erhitzung verloren gehen.

Öle sind ein wichtiger Energielieferant für den Menschen. 1 g Öl enthält doppelt so viel Kalorien wie dieselbe Menge an Kohlenhydraten oder Eiweiß.

Native Öle schmecken bitter und scharf

Die Qualität von Öl kann man riechen und schmecken. Ein fruchtiger Geruch, bitterer und scharfer Geschmack deuten auf die Frische eines Öls hin. Bei essigartigem und natürlich ranzigem Geruch sollte das Fett nicht mehr verwendet werden.

Drei Sorten Öl

Pflanzenöle entstehen aus Fruchtfleisch, Samen, Kernen oder Nüssen. Oliven- oder Palmöl sind z.B. beliebte Fruchtfleisch-Öle. Sonnenblumen-, Raps oder Leinöl gehören zu bekannten Samenölen. Walnuss- und Mandelöl sind begehrte Nussöle.

Sie können bei uns online kaufen:

Traditionelle Ölmühlen pressen die Öle in Handarbeit mit viel Liebe und Sorgfalt.

Kaltpressung erhält Inhaltsstoffe

Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren nach denen Speiseöl hergestellt wird: Die Kaltpressung und die Raffination.
Die schonende Ölgewinnung besteht aus der Kaltpressung. Offizielle Richtlinien schreiben vor bis wieviel Grad das Öl maximal erhitzt werden darf. Bei Olivenöl liegt die Höchsttemperatur z. B. bei 80 Grad
Traditionelle Ölmühlen verfahren noch behutsamer. Früchte, Samen, Kerne und Nüsse pressen sie rein mechanisch. Das Öl wird dabei nur leicht durch die Reibung erwärmt. Hier können Sie native Speiseöle von regionalen Ölmühlen online kaufen. Die Hersteller produzieren naturbelassene Öle durch schonende Verfahren.
Native Öle besitzen eine hohe Qualität. Aufgrund ihrer Naturbelassenheit sind sie nicht so lange haltbar wie raffinierte, d.h. hoch erhitzte Öle. Das geringere Haltbarkeitsdatum ist ein Zeichen für die Frische des Öls.

Traditionelle Ölmühlen leisten echte Handarbeit

Ein altes Verfahren zur Ölgewinnung findet mit der Schneckenpresse statt. In einem Mühlwerk erfassen konische Schneckenwellen an ihrer dünnsten Stelle das Saatgut. Es wird längs durch die Verdickung der Schnecke bewegt und gepresst.

Als Nebenprodukt entsteht der sogenannte Presskuchen. Bei weiterer Verarbeitung kann man Mehl aus ihm herstellen.

Bei dieser Form der Pressung erwärmt sich das Saatgut nur durch Reibung. Der Pressdruck muss genau austariert werden. Bei zu hohem Druck entstehen Temperaturen, die die Inhaltsstoffe des Saatguts zerstören. In der Regel bleibt die Temperatur bei 40 Grad, so dass die wertvollen Stoffe im Öl erhalten bleiben.

Nach der Pressung Filtern oder Ruhe

Nach der Pressung filtert die Ölmühle das Öl oder lässt es ruhen. Beim Ruhen setzen sich die Schwebstoffe nach einigen Tagen am Boden ab und das Öl wird von Hand abgeschöpft. Es besitzt einen intensiven und charakteristischen Geschmack. Hier können Sie Öle mit typischem Sotengeschmack von regionalen Erzeugern online kaufen. Die Hersteller wählen ihr Saatgut sorgfältig aus und pressen es schonend. Wichtige Nährstoffe bleiben erhalten und Sie erhalten ein hochwertiges Naturprodukt.

Native Öle in der Küche

In der Küche ist eine sorgsame Handhabung von kaltgepressten Ölen zu empfehlen. Je nach Sorte kann man native Öle unterschiedlich stark erhitzen, so dass seine Nährstoffe erhalten bleiben. Einige Öle wie z.B. Leinöl sind nur für die kalte Küche geeignet.

Raffination von Speiseöl

Bei der konventionellen Ölerzeugung zerkleinern und mahlen Maschinen die Früchte, Samen, Kerne oder Nüsse. Die zähe Flüssigkeit erwärmt man bis zu Temperaturen zwischen 100 und 170 Grad. Die Pressung ergibt so einen hohen Ertrag an Öl. Restliches Pflanzenfett verbleibt in einem sogenannten Presskuchen.
In einer Extraktion lösen Stoffe wie z.B. Benzol oder Hexan das Öl aus dem Kuchen heraus. Nochmals wird das Gemisch auf 140 Grad erhitzt, so dass die Lösungsmittel verdampfen und genießbares Öl übrig bleibt.
Die Rohöle oder Trüböle enthalten Pigmente, Geruchs-, Geschmacks- und Bitterstoffe, die ihre Eigenschaften als Speiseöl negativ beeinflussen. Im nächsten Schritt beseitigt die Raffination die minderwertigen Stoffe.

Bei Temperaturen bis 200 Grad wird das Öl erhitzt

Das aufwendige Verfahren der Raffination muss an den Rohstoff wie z.B. Samensorte angepasst werden. Durch Erhitzung bis zu 200 Grad und dabei entstehendem Wasserdampf befreit sie das trübe und dunkle Rohöl von Schleim und unerwünschten Geruch- und Bitterstoffen. Sie entsäuert und entfärbt die Flüssigkeit.

Raffiniertes Öl besitzt wenig Eigengeschmack

Das Öl ist sehr haltbar und gut zur technischen Weiterverarbeitung geeignet. Es besitzt eine helle Farbe und riecht sehr mild. Raffinierte Öle kann man ohne Bedenken hoch erhitzen, da sie bereits im Herstellungsverfahren hohen Temperaturen ausgesetzt waren.

Menge statt Qualität

Das Verfahren der Raffination ist viel ergiebiger als die Kaltpressung. Die industrielle Lebensmittelproduktion gewinnt so einen möglichst hohen Ertrag aus den Rohstoffen.

Raffinierte Öle besitzen in der Regel kein Bio-Siegel. Zwischenzeitliche Begleitstoffe in der Produktion wie Benzol oder Hexan machen eine ökologische Kennzeichnung nicht möglich.

Die frühe Nutzung von Pflanzenfetten

Die ersten Fette, die Menschen als Nahrung zu sich nahmen, waren tierischer Herkunft. Schweineschmalz oder Fischöl lieferten überlebenswichtige Stoffe.
Erst nachdem Menschen mit Feuer kochten, konnten sie Fette aus Pflanzen gewinnen. Z.B. gehört die Herstellung von Olivenöl im mediterranen Raum zu der ältesten Nutzung von Pflanzenfetten.

Die Römer erzeugten fortschrittlich und technisch hoch entwickelt Olivenöl. Sie stellten die wertvolle Flüssigkeit in Ölmühlen her und verwahrten sie in großen Lagerräumen. In einer Art Tankwagen transportieren sie das kostbare Pflanzenfett, um es in speziellen Öl-Läden zu verkaufen.

Seit Jahrtausenden findet Öl vielfältige Anwendungen. Bereits die Ägypter nutzten das kostbare Fett für Salben und Kosmetika. Es diente als Holzschutz- und Malmittel oder in Lampen als Brennstoff.

Die Ölmühlen arbeiten mit mit Landwirten aus der Region zusammen. Wenn Sie kaltgepresstes Öl hier kaufen, unterstützen Sie regionale Produzenten und Landwirte.

Sie stehen für nachhaltige Produktion und hochwertige Qualität.