Honig direkt vom Imker kaufen und genießen

  • Erlesene Honigsorten
  • Lokale Imkerarbeit
  • Einmaliger und natürlicher Geschmack
  • Nachhaltiger Umgang mit Bienen und Natur
  • Schnelle Lieferung

Honig ist flüssiges Gold von fleißigen Bienen

Eine Biene besucht jeden Tag 4000 Blüten. Bei jeder Landung sammelt sie etwas Nektar in ihrem winzigen Magen. Wenn wir ein Glas Honig kaufen, haben Bienen dafür 5 Millionen Blüten angeflogen. Pro Kopf verspeisen wir im Schnitt ein Kilogramm Honig jedes Jahr.

Innerhalb Europas importiert Deutschland die größte Menge an Honig. Im Ausland produzieren oft riesige Bienenvölker das Naturprodukt wie Massenware. Die artgerechte Haltung der Bienen und die Qualität des Honig spielen dabei keine Rolle.

Honig kaufen und regionale Imker unterstützen

Der Imker und die Art der Honiggewinnung entscheiden über die Qualität des Honig, den wir kaufen. Nur wenn Bienen artgerecht gehalten werden und ihr Produkt schonend verarbeitet wird, kann Honig auf Dauer hochwertig und nachhaltig erzeugt werden.

Bei uns können Sie hochwertigen Honig von deutschen Imkern kaufen. Sie unterstützen damit regionale Produzenten und einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Bienen.

Sortenreiner Honig aus einer Blüte

Honig ist ein Naturprodukt und erhält jedes Jahr und durch jedes Bienenvolk einen einmaligen Geschmack. Er variiert in Konsistenz und Farbe. In der Regel unterscheidet man die zwei Kategorien Blüten- und Waldhonig.

Hat die Biene eine gute Nektarquelle wie z.B. Raps oder Linde gefunden, sucht sie die sogenannte “Tracht” immer wieder auf. Sortenreiner Honig entsteht, wenn der Anteil einer Tracht bei 60 bis 80 % liegt. Die restlichen Blüten bezeichnet der Imker als Beitracht.
Besuchen die Bienen verschiedene Blüten, handelt es sich um Blüten- oder Mischhonig.

Der Bienenkasten an richtiger Stelle

Zur Erzeugung von Sortenhonig stellen Imker ihre Bienenkästen in bestimmten Gebieten auf. Wenn die Blütezeit der Pflanzen beendet ist, sucht sich das Bienenvolk eine andere Blütenart aus. Bei der Erzeugung von sortenreinem Honig muss der Imker die Blütezeit der entsprechenden Pflanzen genau beobachten. Labore prüfen die Sortenreinheit von Honig werden, indem sie das Pollenabbild des Naturproduktes analysieren.

In Deutschland gibt es über 40 Sortenhonige. Bei uns können Sie sortenreinen Honig kaufen, der von regionalen Imkern mit hohem Qualitätsanspruch stammt:

Honigarten

Blütenhonig

Ein Blütenhonig kann von 500 unterschiedlichen Pflanzen abstammen.Er variiert in seiner Farbe von hell bis dunkel und schmeckt fruchtig und blumig, manchmal auch malzig. Seine Konsistenz bewegt sich zwischen zähflüssig bis cremig.

Akazienhonig

Akazienhonig ist ein milder und blumiger Honig mit klarer und flüssiger Konsistenz. Sein Aroma ist intensiv und er besitzt leichte Süße. Auch ohne Behandlung bleibt er drei bis vier Jahre flüssig.

Edelkastanienhonig

Edelkastanienhonig besitzt eine hellbraune bis dunkelbraune Farbe oft mit einem rötlichen Schimmer. Bei Kristallisation wird er etwas heller. Der Honig riecht sehr intensiv und herb und schmeckt würzig.

Lindenhonig

Die Farbe des Lindenhonig variiert von hellgelb bis beige. Der Geschmack ist intensiv und besitzt ein mentholartiges Aroma. Er kann auch würzige Geschmacksnoten enthalten.

Rapshonig

Rapshonig besitzt eine hellbeige bis weiße Farbe. Der Geruch ist mild und erinnert leicht an Kohl. Sein blumiger Geschmack ist süß und er hat ein kohlartiges Aroma.

Waldhonig

Waldhonig ist im Vergleich zu Blütenhonig sehr dunkel.
Er verfügt über leichte Süße und besitzt ein herbes und würziges Aroma. Oft schmeckt er sogar malzig.

Sonnenblumenhonig

Sonnenblumenhonig besitzt eine kräftige gelbe bis braungelbe Farbe. Er zeichnet sich durch einen aromatischen, fruchtig-frischen Geruch aus. Im Geschmack ist er kräftig und mit einer säuerlichen Note.

Frucht- und Traubenzucker verleihen Honig je nach Verhältnis eine bestimmte Konsistenz und sind für seine Kristallisation verantwortlich. Die Beschaffenheit von Blütenhonig ist sehr unterschiedlich und bewegt sich zwischen flüssig, cremig oder geleeartig bis fest. Jede Sorte kristallisiert unterschiedlich schnell.

Honigtau aus dem Wald

Einige Insekten saugen Pflanzensaft von Nadel- und Laubbäumen auf und scheiden einen Teil als zuckerhaltige Flüssigkeit wieder aus. Hier handelt es sich um den sogenannten Honigtau, den die Bienen im Wald sammeln. Klassischen Waldhonig produzieren die Bienen aus Honigtau von Nadelbäumen wie Fichte oder Eibe.

Tannenhonig entstammt der Weißtanne und bleibt sehr lange flüssig. Blatthonig ist eine Besonderheit und geht aus dem Pflanzensaft von Laubbäumen wie z.B. Eiche und Ahorn hervor. In der Regel besitzt Waldhonig eine dunkle Farbe und zähflüssige Konsistenz, die nur langsam fest wird.

Je weniger Wasser desto hochwertiger der Honig

Honig darf nicht zuviel Wasser enthalten, da er ansonsten vergärt.
Die deutsche Honigverordnung erlaubt maximal 20 % Wassergehalt im Honig. Je geringer der Wassergehalt desto hochwertiger ist der Honig.

Honig ist ein unbehandeltes Naturprodukt ohne Zusätze. Hersteller dürfen keine Stoffe beifügen oder entziehen, aber größere Verunreinigungen aus ihm herausfiltern. Für Kleinkinder unter einem Jahr und Säuglinge ist er zum Verzehr nicht geeignet. Er kann für sie gefährliche Bakterien enthalten.

Ein organisierter Bienenstock

Honig ist die unglaubliche Leistung eines Organismus, der sich in Arbeitsgruppen organisiert. Eigentlich dient Honig dem Bienenvolk als Nahrung und Wintervorrat. Die Insekten produzieren ihn mit wertvollen Nährstoffen.

Trachtbienen sind für das Sammeln des Nektars zuständig. Mit ihrem Rüssel saugen sie Blütennektar und Honigtau von Nadeln und Blättern der Bäume auf. Ihr Speichel und das darin enthaltene Enzym verdünnen den zuckerhaltigen Pflanzensaft. Hier beginnt bereits die erste Umwandlung des Nektars in Honig. Einen geringen Anteil des Nektars verspeist die Biene selbst. Den Großteil liefern sie in Ihrem Bau bei den sogenannten Stockbienen ab.

Honigreifung im Bienenmagen

Die Stockbienen lassen den wasserhaltigen Honig aus ihrem Rüssel tröpfeln und saugen ihn gleich wieder auf. Durch dieses Pumpen und die Wärme im Stock verdunstet das Wasser im unreifen Honig schneller. Im Bienenmagen wird der Nektar mit besonderen Stoffen wie Enzymen angereichert, die zur Umwandlung in Honig beitragen.

Durch das ständige Saugen fermentiert die Flüssigkeit. Die Bienen schichten diese in den Waben. Bei dieser Lagerung verdunstet weiteres Wasser, so dass der Honig reift und haltbar wird. Das ständige Fächeln der Bienenflügel trocknet die weitere Feuchtigkeit im Stock.

Ernte der Waben und Verarbeitung

Honig wird durch verschiedene Methoden gewonnen.
Wenn die Wachsdeckel der einzelnen Wabenzellen brüchig sind, vertreibt der Imker die Bienen durch Räuchern oder Gebläse aus ihrem Stock. Er zieht die eingehängten Holzrahmen vorsichtig heraus und öffnet die Wabendeckel mit einer speziellen Gabel.

Eine Zentrifuge schleudert den Honig aus den Waben. Ihre Mittelwände bleiben dabei erhalten und der Imker setzt sie später wieder in den Honigkasten. Die Flüssigkeit läuft durch einen Filter, um Pflanzenteilchen und Wabenstücke zu entfernen. Dieser sogenannte kaltgeschleuderte Honig behält seine wertvollen Nährstoffe.

Industrielle Herstellungsweisen pasteurisieren, d.h. erhitzen den Rohstoff meist. Der Honig kristallisiert nicht und bleibt dünnflüssig, verliert allerdings wertvolle Mineralien und Vitamine.

Sie erhalten ein hochwertiges Naturprodukt mit wertvollen Nährstoffen, wenn Sie Honig bei uns kaufen. Die regionalen Imker behandeln ihren Honig mit schonenden Verfahren.

Ein Honigbonbon als Delikatesse

Eine besondere Delikatesse ist Scheibenhonig. Aus einem natürlich gebauten Bienennest werden Waben entnommen. Der Honig wird aus einem Wabenstück wie bei einem Bonbon heraus gelutscht und das übrige Wachs ausgespuckt. Diese Köstlichkeit ist sehr teuer, da die direkte Entnahme der Waben den Bienenbau zerstört.

Einige Imker überlassen den Bienen genug Honig im Stock, so dass sie sich im Winter mit ihrer selbst hergestellten Nahrung versorgen können. Immer öfter finden Bienen allerdings nicht mehr genug Blüten, um den Wintervorrat zu sammeln. In diesem Fall muss der Imker Zuckerwasser hinzu füttern, um das Überleben der Bienen zu sichern.

Richtiges Lagern erhöht die Haltbarkeit von Honig

Der gefilterte Honig wird in Gläser abgefüllt und ist jahrelang haltbar, wenn man ihn kühl und dunkel lagert. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe wie Enzyme, Geschmack und Geruch erhalten. Je nach Beschaffenheit des Honigs gibt es unterschiedliche Lagertemperaturen. Cremiger Honig hält sich ideal zwischen 10 und 12 Grad, während flüssige Sorten bei 18 bis 20 Grad gelagert werden. Da Honig viel Feuchtigkeit zieht, sollte die Luftfeuchtigkeit im Lagerraum unter 60 % liegen.