Olivenöl

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Natives Olivenöl regional kaufen und genießen

  • Erlesene Olivenöle
  • Kaltgepresst in traditioneller Handarbeit
  • Einmaliger und natürlicher Geschmack
  • Transparente Herkunft
  • Nachhaltigkeit durch Qualität aus der Natur
  • Schnelle Lieferung

Hochwertige Olivenöle erkennen

Weltweit werden jedes Jahr über 3 Millionen Tonnen Olivenöl produziert. Spitzenreiter unter den Ländern ist dabei Spanien mit 1,2 Millionen Tonnen jährlich. Verbraucher möchten beim Kauf von Olivenöl ein hochwertiges Produkt erhalten. Doch wie erkennt man gute Qualität bei Olivenölen?

Kaltgepresst bedeutet höhere Qualität

Die Herstellungsweise von Ölen bestimmt ihre Qualität in Geschmack und Nährstoffgehalt. Native, d.h. kaltgepresste Öle beinhalten mehr Nährstoffe als raffinierte Öle. Bei diesem Verfahren darf das Öl während des Herstellungsprozesses nicht über 80 Grad erhitzt werden. Traditionelle Erzeuger pressen nur mit mechanischem Druck. Durch die Reibung erwärmt sich das Öl etwas, aber nicht höher als 40 Grad. Das Verfahren ist sehr schonend.

Sekundäre Pflanzenstoffe bleiben in dem Fett enthalten. Hier können Sie kaltgepresste Öle nach traditioneller und schonender Herstellungsweise kaufen. Der Geschmack ist intensiv und charakteristisch für die Olivensorte. Eine scharfe und bittere Geschmacksnote sind Merkmale für ein frisches Olivenöl.

Raffinierte Öle erhitzt man bis zu 200 Grad und setzt sie chemischen Prozessen aus. Wertvolle Nährstoffe gehen dabei verloren. Es ist haltbarer und hoch erhitzbar, aber in Aroma und Qualität nicht zu vergleichen mit kaltgepressten Olivenölen.

Wichtige Faktoren für die Qualität von Olivenöl:

  • Herkunft
  • Olivensorte
  • Reifegrad der Früchte
  • Erntemethode
  • Lieferwege und Lagerung
  • Herstellungsweise

Vor der eigentlichen Ölherstellung gibt es wichtige Faktoren, die die Qualität des Olivenöls beeinflussen. Bereits das Herkunftsland, der Boden und die Olivensorte bestimmen Farbe und Geschmack des Öls.

Der richtige Reifegrad sorgt für die Intensität des Aromas. Eine schonende Erntemethode vermeidet Beulen und Schäden an den Früchten. Kurze Lagerung und schnelle Lieferwege garantieren eine schnelle Verarbeitung. Durch diese Frische bleibt das Fruchtaroma erhalten.

Die kaltgepresste Ölgewinnung ist am schonendsten. Wertvolle Inhaltsstoffe verleihen dem Pflanzenfett einen höheren Nährwert. Hier können Sie native Olivenöle von regionalen Produzenten online kaufen. Die Hersteller garantieren Transparenz in Herkunft der Oliven und in der Herstellungsweise ihres Öls.

Rauchpunkt bei Ölen beachten

Öle besitzen einen Rauchpunkt, der von ihrer chemischen Zusammensetzung abhängt. Je nach Sorte beginnt das Öl ab einer bestimmten Temperatur zu rauchen und entwickelt giftige Stoffe wie z.B Acrolein. Der Rauchpunkt sollte beim Kochen nicht überschritten werden. Bei vielen Ölen gibt es eine Angabe zur möglichen Erhitzbarkeit.

Güteklassen von Olivenöl

Die Güteklassen von Olivenöl orientieren sich an seinem Geschmack, Herstellungsverfahren und Säuregrad.

Natives Olivenöl Extra (extra virgin)

entsteht aus der ersten Olivenpressung im Jahr. Es ist kaltgepresst und wird ohne jegliche Wärmezufuhr hergestellt. Der Säuregehalt muss bei weniger als 0,8 % liegen. Seine Farbe ist in der Regel hellgrün und es hat einen kräftigen Geschmack. Dieses Produkt gehört zu den qualitativ hochwertigen Ölen. Der Rauchpunkt liegt bei niedrigen 130 bis 175 Grad.

Natives Olivenöl (virgin)

besitzt eine geringere Qualität als Natives Olivenöl Extra. Der Säuregehalt darf maximal 1,5 % betragen. Die Farbe ist meist kräftig grün und das Öl besitzt ein intensives Aroma.

Olivenöl

besteht aus einer Mischung aus raffiniertem und nativem Öl. Das Verhältnis ist nicht festgelegt, aber besteht in der Regel aus 85 % raffiniertem und 15 % nativem Olivenöl. Raffiniertes Olivenöl wird bei hohen Temperaturen erzeugt. Dabei gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Es ist lange haltbar, aber von minderer Qualität im Geschmack. Das Öl ist eher farblos und enthält maximal 0,3 % Säure. Sein Rauchpunkt liegt bei 210 Grad. Es eignet sich gut zum Braten und Frittieren.

Ölproduzenten

Neben Spanien sind Italien, Griechenland, Tunesien, Marokko, Syrien und Türkei große Lieferanten für Olivenöl.

Das Land bestimmt den Olivengeschmack

Je nach Herkunft unterscheiden sich die Öle in ihren die Eigenschaften. Während z.B. spanisches Olivenöl eine goldene Farbe besitzt, ist süditalienisches dunkelgrün. Im spanischen Pflanzenfett sind nussig-fruchtige Aromen enthalten, süditalienisches Olivenöl schmeckt nach Kräutern und Gras.

Olivenöle aus Frankreich, Norditalien oder Kalifornien weisen in der Regel eine hellere Farbe auf und besitzen ein milderes Aroma. Oft gibt es Ölmischungen auf dem Markt, um spezielle Geschmacksrichtungen anzubieten.

Ernte und Pressen der Oliven

Die Ernte von Oliven findet im Herbst und Winter statt.
Traditionelle Bauern pflücken die Früchte per Hand. Beim Einsatz von Hilfsmitteln wie Rechen oder Stöcken, fängt ein Netz die Oliven auf. Zu moderneren Erntemethode zählt die Rüttelmaschine. Auf ebenem Land schüttelt sie die Früchte vom Baum, die auch hier ein Netz auffängt.

Die Ernte von Hand ist schonender für die Früchte. Sie erhalten weniger Druckstellen und Beulen als bei der Ernte mit der Rüttelmaschine. Für den Geschmack des Öls ist die Reife der Oliven entscheidend. Der richtige Zeitpunkt bei der Ernte entscheidet über das Aroma des Öls. Oliven dürfen nicht überreif gepflückt werden.

Nach der Ernte entfernt man Blätter und Stängel von den Früchten. Edelstahl- oder Steinwalzen mahlen sie zu einer Art Brei, dem Wasser beigemengt wird. Konventionelle Hersteller erhitzen das Gemisch stark, da der Ertrag an Olivenöl so höher ausfällt. Bei kaltgepressten Ölen darf die Temperatur 80 Grad nicht überschreiten. Olivenöle in traditioneller Herstellung sind noch schonender gepresst. Hier können Sie kaltgepresste Olivenöle von regionalen Erzeugern online kaufen und erhalten ein hochwertiges Produkt.

Ein alter Baum mit besonderen Früchten

Der Olivenbaum gehört zu den ältesten Bäumen der Welt. Bereits vor Jahrtausenden spendete er den Menschen in Form seiner Früchte kostbares Öl.

Auf der griechischen Insel Kreta gewannen die Menschen vor vermutlich 5000 Jahren das besondere Pflanzenfett . Sie benutzten Steinmörtel und einfache Vorrichtungen zum Pressen. 1500 Jahre später bauten die Inselbewohner den Baum gezielt an und entwickelten gezielt Presstechniken.

Die Römer besaßen Tankwagen mit Olivenöl

Die Römer betrieben einen organisierten Handel mit dem wertvollen Pflanzenfett. Sie nutzten hochentwickelte Presstechniken, um das Öl herzustellen. In Tongefäßen abgefüllt lagerten sie Olivenöl in großen Hallen. Mit Tankwagen transportierten sie die Ware zu speziellen Öl-Läden. Die Römer verbreiteten den Anbau und die Erzeugung von Olivenöl im südlichen Europa und Nordafrika.

Olivenöl in Seife und Lampen

Olivenöl diente neben seiner Verwendung als Lebensmittel vielen anderen Zwecken wie z.B. als Reinigungsmittel. Auch Seifen und kosmetische Pflegemittel enthielten das kostbare Pflanzenfett. Teilweise nutzte man es sogar als Brennstoff für Lampen.