Edle Konfitüre und Marmeladen regional kaufen und genießen

  • Exquisite Konfitüre und Marmeladen
  • Natürliches und intensives Fruchtaroma
  • Hergestellt in Handarbeit
  • Nachhaltigkeit durch Qualität aus der Natur
  • Schnelle Lieferung

Deutschland produziert bis zu 200.000 Tonnen Konfitüre im Jahr. Das sind riesige Mengen. Trotz einer strengen Konfitürenverordnung handelt es sich bei industriell hergestellter Ware in der Regel um  minderwertige Produkte. Wenn wir Konfitüre und Marmelade kaufen, sollten wir uns über  Zutaten und Produktionsweise informieren. 

Konfitüre und Marmelade hausgemacht

Konventionelle Hersteller fabrizieren bis zu zehn Tonnen Konfitüre täglich. Handgemachte Konfitüre können nur in kleiner Stückzahl erzeugt werden.

Wir bieten Ihnen Konfitüre und Marmeladen an, die in Handarbeit und mit Liebe zum Detail hergestellt werden. Die Produzenten verarbeiten in erster Linie frische vollreife Früchte aus der Region. Hauseigene Rezepturen verleihen den Produkten erstklassigen Geschmack.

Saftpulver und Obstkonserven in Konfitüren

Bei konventionellen Konfitüren verarbeitet man neben frischem Obst oft Obstbrei oder mit Sulfit behandeltes Saftpulver. Sterilisierte Obstkonserven und Tiefkühlware dienen ebenso als Ausgangsstoffe. Auf dem Etikett müssen die Rohstoffe nicht genau angegeben werden. Es reicht lediglich die Angabe Früchte oder Saft.

Seit einigen Jahren sorgen Pektine als  Geliermittel für die Eindickung der Konfitüre. Sie bestehen aus den Schalenresten der Saftproduktion von Zitrusfrüchten und Äpfeln. Bei Erhitzung binden sie die Fruchtstücke gleichmäßig. Pektin ermöglicht ein sauberes Abfüllen der Konfitüre und verklebt dabei nicht die Maschinen.

Technische Hilfsstoffe tauchen nicht auf dem Etikett auf

Rückstände von Pestiziden können sich in konventionellen Früchten befinden. Vor allem bei Erdbeeren weisen Tests immer wieder Stoffe wie Vinclozin und Procymidon nach. Durch das Erhitzen bauen sich die Rückstände zum größten Teil ab und liegen im Endprodukt unter den Grenzwerten. 

Zitronensäure und Calciumsalze zur Gelsteuerung und das umstrittene Verdickungsmittel Carragen sind erlaubt. Auch Stoffe zur Schaumvermeidung nutzt die Industrie regelmäßig. Manche Zusätze fallen unter die sogenannten technischen Hilfsstoffe. Sie müssen nicht in der Zutatenliste auf dem Etikett aufgeführt werden.

Light- und Diät-Konfitüre enthalten oft wenig Zucker, dafür aber Süßstoffe. Anstatt des Zuckers verlängert Sorbinsäure die Haltbarkeit der Produkte. Beim Einsatz von Honig, Apfel- und Birnendicksaft spricht man von Brotaufstrich.

Bei uns erhalten Sie handgemachte Konfitüre und Marmeladen von kleinen Erzeugern. Sie prüfen das Obst auf Qualität und Geschmack. Die Produkte enthalten keine Zusatzstoffe zur Erleichterung des Arbeitsprozesses. Marmelade darf hier wie zu Großmutters Zeiten schäumen. Wenn Sie bei uns Konfitüre und Marmelade kaufen, erhalten Sie ein natürliches Produkt mit edlen Aromen.

Echte Erdbeermarmelade gibt es nicht

Normalerweise verstehen wir unter Marmelade  süße Brotaufstriche zum Frühstück. Eine echte Marmelade besteht aber nur aus Zitrusfrüchten. Die meist geliebte Erdbeermarmelade der Deutschen gibt es laut Lebensmittel-Richtlinien gar nicht.

Diese für uns unverständliche Regelung geht auf einen europäischen Beschluss Ende der 70iger Jahre zurück. Die Briten setzten ihn durch, da bei ihnen marmelade ausschließlich bittere Orangenmarmelade bezeichnet. Andere süße Brotaufstriche mit Frucht nennt man im Englischen jam. Wenn wir von Marmelade sprechen, lautet die offizielle Bezeichnung eigentlich Konfitüre.

Die Konfitürenverordnung

Die Konfitürenverordnung regelt in Deutschland die Herstellungsweise von Konfitüren, Marmelade und Gelee.

Sie schreibt vor, dass Fruchtpülpe oder Saft die Basis für Konfitüre, Marmelade und Gelee sind. Pülpe umfasst den komplett essbaren Teil einer Frucht in gestückelter oder zerdrückter Form. Der gesamte Zuckergehalt aller drei Fruchtzubereitungen muss bei mindestens 60 % liegen. Er setzt sich aus dem natürlichen Fruchtzucker und folgenden Zuckerarten zusammen: Weißzucker, Halbweißzucker, Invertzuckersirup oder Traubenzucker.

Spirituosen, Wein, Likörwein, Nüsse, Kräuter, Gewürze, Vanille und Vanillin dürfen Konfitüre, Marmelade und Gelee aromatisieren. Genusssäure wie Zitronensäure und Pektin sind zur Eindickung erlaubt. Zur Vermeidung von Schaumbildung setzt man teilweise Speiseöle- und fette ein. Konservierungsstoffe oder Antioxidationsmittel oder Aromazusätze sind nicht erlaubt. 

Bei uns können Sie online Konfitüre und Marmeladen ohne Zusatzstoffe kaufen. Sie erhalten ein handgemachtes Produkt mit natürlichem Geschmack. 

Konfitüre und Konfitüre extra

Konfitüre bestehen aus Wasser und unterschiedlichen Zuckerarten. Pülpe und bzw. oder Fruchtmark oder ein wässriger Auszug von einer oder mehreren Früchten sind weiter Grundstoffe. Bei Konfitüren mit Zitrusfrüchten darf die ganze Frucht in Stücken verwendet werden. Ein Kilogramm muss in der Regel 350 g Fruchtanteil beinhalten. Ausnahmen sind hier z.B. Schwarze Johannisbeeren, Sanddorn oder Quitte. 

Konfitüre extra besitzen einen höheren Fruchtgehalt von mindestens 45 %. Früchte wie Melone, Trauben, Äpfel und Birnen dürfen für Konfitüre extra nicht verwendet werden. Nur Pektin ist als Verdickungsmitel erlaubt.

Marmelade enthält Wasser, unterschiedliche Zuckerarten und Erzeugnisse der Zitrusfrucht. Hierzu gehören Pülpe, Fruchtmark, Saft, Schale oder wässrige Auszüge. Ein Kilogramm Marmelade muss mindestens 200 g Zitrusfrucht enthalten. 

Gelee besteht aus Saft oder wässrigen Auszügen einer oder mehrerer Fruchtsorten und unterschiedlichen Zuckerarten. Der Anteil an Saft oder Auszug pro Kilogramm orientiert sich an dem Fruchtanteil von Konfitüren. 

Gelee extra enthält auch hier einen höheren Fruchtanteil als normaler Gelee. Es darf wie Konfitüre extra nur mit Pektin eingedickt werden.

Bestellen Sie hausgemachte Konfitüre, Marmelade oder Gelee direkt online bei uns.

Aus Marmelo wird Marmelade

Der süße  portugiesische  “Marmelo”- Aufstrich aus Quittenmus gilt als Vorläufer für unsere Marmelade. In Deutschland taucht das Wort Marmelade vor ungefähr 400 Jahren auf. Marmeladen und Gelees kochte man hauseigen jedes Jahr nach der Ernte. Sie dienten auch als Vorrat für den Winter. Seit dem 20. Jahrhundert wird Marmelade in Deutschland industriell hergestellt. 

Orangenmarmelade stammt aus Schottland

Die erste Marmelade in Großbritannien nahm in Dundee, Schottland ihren Anfang. Der schottische Kaufmann James Keiller erwirbt im 18. Jahrhundert Bitterorangen aus Übersee. In rohem Zustand ungenießbar kocht seine Frau Janet Keiller  die Fruchtstücke mit Zucker ein. Ein erfolgreiche Verkauf der bitteren Orangenmarmelade führt zur Gründung der ersten Marmeladen-Manufaktur Keillers and Son. Im 18. und 19. Jahrhundert galt die Firma als Aushängeschild für hochwertige Orangenmarmelade. Ende des 18. Jahrhunderts stellen die Schotten Marmelade industriell her. Heute ist ihre bittere Süßigkeit weltberühmt.