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Genussliebe von der Mosel bis Kapstadt

Genussliebe von der Mosel bis Kapstadt

Bei Peter Oster liegen Liebe und Leidenschaft für kulinarischen Genuss in der DNA. Seit Generationen widmet sich seine Familie an der Mosel dem Weinbau und hochwertigen Lebensmitteln. Inspiriert von Küchen aus der ganzen Welt entwickelt der Unternehmer mit seinem Team individuelle Rezepturen für Feinkost-Produkte und Spirituosen. Dabei begeistert Wajos vom Chakalaka Dip bis zum Bärlauch Bruschetta mit aromatisch gutem Geschmack.

Gespräch mit Peter Oster von Wajos

Herr Oster, steht man als Chef einer Genuss-Manufaktur öfter im Büro oder in der Küche?

Beides. In meinem Büroalltag leite ich als einer von zwei Geschäftsführern das operative Geschäft. Wenn ich abends nachhause komme, koche ich als Ausgleich für meine Familie. Die Küche ist für mich ein Ort der Ruhe und Kreativität an dem ich abschalten kann. Da setze ich Ideen aus dem Tag direkt um. Für meine Kinder gibt es was Einfaches und bei uns Erwachsenen experimentiere ich gerne. Büro und Kochen sind für mich eine tolle Kombination. Und mit Feinkost kann man andere Menschen schnell begeistern. Ich bin froh, dass ich mich nicht wie in anderen Branchen den ganzen Tag mit technischen Details beschäftigen muss. Bei Wajos arbeiten wir mit Genuss und Gefühl. Dabei geht es um Produkte, die das Leben schöner machen.

Der Sinn für Genuss liegt bei Ihnen in der Familie. Welche Erlebnisse haben Ihren Gaumen geschult?

Also, die Mosel war schon immer eine unheimlich tolle Region, die von der Leidenschaft zum Weinbau geprägt ist. In jungen Jahren habe ich eigentlich erst durch meine Aufenthalte im Ausland gemerkt, wie schön es zuhause ist. Natürlich war die Küche immer Lebensmittelpunkt in unserer Familie. Wir hatten großen Spaß am Kochen, Experimentieren und Probieren. Dabei haben wir schon als Kinder gelernt, dass man in der Küche und beim Essen die Arbeit ruhen lässt und nur genießt.

In der Küche und beim Essen lässt man die Arbeit ruhen und genießt.

Die Leidenschaft hat sich dann auf meinen Reisen fortgesetzt. Ich habe einen Teil meines Studiums in Kapstadt absolviert. Kulinarisch ist die Stadt ein melting point genialer Küchen und Weinkultur. Das hat mich und einen gewissen Standard beim Kochen geprägt. Bis heute will ich immer wieder Neues ausprobieren und das spiegelt sich im Wajos-Sortiment wider.

Oliven Bruschetta Würzmischung

Wajos
  • mallorquinische Bruschetta
  • klassische Würzmischung, ergänzt mit Oliven
  • ein mediterraner Genuss
  • besonders lecker als Dip oder Aufstrich
  • regionales Produkt aus Rheinland-Pfalz
7,95  0,080 (99,38  / 1 kg)

Im hektischen Alltag fehlt oft die Zeit zum Kochen. Möchten Sie mit Wajos Menschen wieder motivieren, den Kochlöffel selbst in die Hand zu nehmen?

Definitiv ja. Zum Beispiel braucht man für ein Thai Curry vom Knoblauch über das Chili bis zur geriebenen Zitronenschale jede Menge Zutaten. Dann muss man alles schneiden und hat eine längere Vorbereitungszeit. Unser Thai Curry Blend und unserere Thai Curry Öle verwandeln ein Reisgericht ohne großen Aufwand in ein tolles Genusserlebnis. Für die beliebte neun Minuten Pasta haben wir feine Kräutermischungen, die eine Tomatensauce mit einem Handgriff würzen. 

Unser Oliven Bruschetta bietet unendliche Möglichkeiten für die Küche.

Zu meinen Lieblingen gehört unser Wajos Oliven Bruschetta. Da muss man einfach nur frische Tomaten mit ein bisschen Wasser in der Pfanne dünsten und würzen. Dann nur noch Pasta kochen und das Ganze mit Käse servieren. Fertig! Oder man streut unseren Chakalaka Dip einfach auf Pizza, in eine Suppe oder Sauce. So verleiht man Gerichten schnell einen typisch südafrikanischen Geschmack.

Wajos fängt den Geschmack unterschiedlicher Gerichte und Küchen in Kräutermischungen, Essig-Spezialitäten und Würzölen ein. Man muss nur das Glas aufmachen und hat im Handumdrehen ein leckeres Gericht. In unserem Magazin inspirieren wir Kunden mit Rezeptvorschlägen für die vielfältige Nutzung unserer Feinkost-Produkte. Unser Oliven Bruschetta bietet unendliche Möglichkeiten für die Küche.

Welche Qualitätsansprüche setzen Sie bei Zutaten und Herstellung um?

Qualität steht bei uns immer an erster Stelle und wir verwenden nur natürliche Zutaten. Daneben ist Qualität auch eine Definitionsfrage, denn nicht immer ist das Teuerste das Beste. Wir versuchen unseren Kunden ein akzeptables Preisfeld anzubieten. So haben wir gerade bei Spirituosen, Kräutermischungen und Essig die zurzeit qualitativ spannendste Schiene auf dem Markt. Und die geschmackliche Umsetzung ist natürlich noch wichtiger. Die beste Qualität bringt nichts, wenn der Kunde es nicht erlebt. Wir bieten spürbar guten Geschmack.

Wir sammeln aus allen Ecken unseres Unternehmens Inspirationen für neue Rezepte.

Warum gibt es bei Ihnen keinen Koch, der neue Wajos-Rezepturen entdeckt?

Wir sammeln aus allen Ecken unseres Unternehmens Inspirationen. Egal ob aus Lager, Produktion, Verwaltung, Geschäften oder von unseren Händlern. Jeder aus dem Team hat mal was Leckeres im Urlaub gegessen oder sieht was Interessantes in der Kochsendung. Wir haben bei Wajos eine eigene Kantine in der Mitarbeiter mitkochen.

Und natürlich gibt es in meiner Familie eine große Affinität zu Genuss. Mein Mitgeschäftsführer Ulf Schwichtenberg ist oft in Mexiko unterwegs und bringt von dort Ideen mit. Mich begeistert die asiatische, orientalische und südafrikanische Küche. In Experimenten verdichten wir unsere Entdeckungen zu unterschiedlichen, aber immer leckeren Produkten. 

Schnelle Marketing Trends bestimmen die Genusswelt. Warum ist Ihre Unternehmensphilosophie anders? 

Wir adaptieren Produkte nicht einfach. Die Zeit wird immer schnelllebiger und viele Start-ups gehen auf den Markt. Sie versuchen sich durch Trends in Szene zu setzen und bauschen Themen teilweise mit Halbwahrheiten auf. Zucker ist dann grundsätzlich schlecht, aber Austauschstoffe oder Fructose machen das Produkt nicht besser. Aus unserer Sicht führt man den Verbraucher damit in die Irre. Nicht der Zucker, sondern die Dosis macht das Gift. So stehen wir konsequent zum Einsatz von Zucker in unseren Essig-Spezialitäten. Wir verwenden ihn in geringen Mengen. Das schmeckt einfach besser als ein trendiger Ersatzstoff. Schon zu Großmutters Zeiten gab es einen Teil Zucker ans Dressing. Wir empfehlen dafür lieber auf die Fruchtsaftschorle oder Cola zu verzichten.

Wir sind einfach und gut. Jeder kann Wajos schnell und lecker in der Küche verwenden.

Sie rennen also nicht schnellen Entwicklungen hinterher, sondern denken lieber langfristig?

Wir haben einen klaren Standpunkt. Unsere Philosophie ist nachhaltiger. Wir haben mit der Zeit eine eindeutige Position bezogen, wer wir sind. Unsere Überzeugung spiegelt sich in unserem Claim Kreativ, leckerer und einfach gut. Die Schlagwörter beschreiben detailliert, was uns täglich umtreibt, wie wir unsere Marke definieren und was in unseren Produkten steckt.

Unsere Feinkost ist kreativ, da man sie abwechslungsreich in der Küche einsetzen kann. Wir konservieren bestimmte Aromen und machen sie mit unseren Produkten für unterschiedlichste Gerichte verfügbar. Dabei orientiert sich unsere Qualität nicht an der Sterneküche, aber Wajos macht Essen immer leckerer. Unsere Produkte sind individuell und verleihen das entscheidende Quäntchen. Bei Kräuterblend oder Dip-Mischung sorgen sie durch ein besonderes Gewürz oder eine unerwartete Frischenote für eine Überraschung. 

Wir sind einfach und gut, d.h. jeder kann Wajos schnell und unkompliziert in der Küche verwenden. Man muss nicht stundenlang was ansetzen oder einer Kochbuch-Anleitung über Seiten folgen. Wenn man abends nachhause kommt, kann man mit unseren Produkten einfache Gerichte schnell auf ein hohes Geschmackslevel heben. Ulf hat aus Mexiko die Idee für unsere Mole Mexican Style mitgebracht. Mit der Sauce verwandelt man ein einfaches Chili con Carne im Handumdrehen in ein echtes Genusserlebnis. 

Die Wurzeln von Wajos reichen Generationen zurück. Welche Geschichte steckt dahinter?

Unsere Familie ist seit 15 Generationen im Weinbau verwurzelt. Im Gegensatz zur Pfalz oder zu Rheinhessen haben wir hier Steillage. Das war früher nicht so relevant, aber heute ist es unser Alleinstellungsmerkmal. Bei uns gibt es kaum technische Hilfsmittel und der größte Teil besteht aus Handarbeit. Wer hier mal spazieren war, kann sich das gleich vorstellen.

Durch die Bedingungen ist der Weinbau nicht so profitabel, aber qualitativ sind wir beim Riesling an der Weltspitze. Wir betreiben das Ganze aus Liebe und Leidenschaft zu dem Produkt. Und wir fühlen uns für die Region verantwortlich. Genau diese Mentalität steckt bei uns in der DNA und Wajos hat sich daraus entwickelt. 

D.h. der Weinbau hat Ihre Wertschätzung für hochwertige Lebensmittel geprägt?

Mein Vater hat schon früh mit Essig experimentiert, der als Nebenprodukt beim Weinbau entstanden ist. Daneben hat er sich der Herstellung von Likören gewidmet und in den 80er Jahren die Likörmanufaktur Wajos gegründet. Durch die Affinität zum Kochen sind dann viele neue Produkte entstanden, die wir durch Messen und Handel weiterentwickelt haben. Mit dem Ausbau des Sortiments gab es in den 90er Jahren eine Abspaltung zwischen dem Weingut und unserer heutigen Genuss-Manufaktur.

Bei uns steht die Leidenschaft für gutes Essen an erster Stelle.

Bei uns steht nicht das Geld an erster Stelle oder das Erreichen gewisser Ziele, sondern der Spaß bei der Arbeit und die Leidenschaft für gutes Essen. Wir setzen bestimmte Produkte um, weil wir sie gerne selbst in der Küche hätten. Auch wenn wir von Anfang an wissen, dass es kein Topseller wird. 

An der Mosel gibt es einen heimlichen Star, dem Sie eine ganze Produktlinie widmen. Um welche Frucht geht es da?

Der Rote Weinbergpfirsich hat hier eine lange Tradition. Gemeinsam mit anderen Initiativen und Partnern haben wir das Bewusstsein für die Kulturpflanze gestärkt. Durch unsere Vermarktung fördern wir seinen Anbau. Wir garantieren Bauern und Winzern die Abnahme und bieten ihnen eine sichere Existenzgrundlage. 

Viele Weingüter haben zu kämpfen und geben ihre Arbeit teilweise auf. Landschaftsflächen werden durch den Anbau der traditionellen Pfirsichsorte rekultiviert. So tragen wir zum Erhalt unseres typischen Landschaftsbildes bei. Und wer an den Roten Weinbergpfirsich denkt, hat sofort die Mosel im Kopf und umgekehrt. Für uns ist das Ganze ein Stück Heimat und einfach regionale Nachhaltigkeit.

Pfirsich-Maracuja Crema

Wajos
  • fruchtige Essigzubereitung mit 3% Säure
  • mit dem süß-saftigen Geschmack des Pfirsich
  • sowie die fruchtige Frische der Maracuja
  • zum Verfeinern sowie fruchtigen Dressings
  • regionales Produkt aus Rheinland-Pfalz
11,25  0,250 (45,00  / 1 L)

Mittlerweile tauchen aber auch Probleme beim Anbau auf?

Ja, jetzt müssen wir kämpfen, damit wir jedes Jahr genug Weinbergpfirsiche zusammen bekommen. Das Klima verändert sich und steigert das Risiko für Ernteausfälle. Den Pflanzen fehlt Wasser oder die Blüten können durch zu frühen Frost nicht mehr bestäubt werden. Wenn es im Herbst zu viel regnet, beginnen die Früchte zu faulen. In der Landwirtschaft gibt es viele Faktoren, auf die man keinen Einfluss hat. Man baut den Roten Weinbergpfirsich ja auch nicht in riesigen Plantagen an, die man durch Netze oder Überdachungen schützt. Genau wie beim Weinbau zählt die Liebe zu Handarbeit und Produkt.

Neben Ihrer Verbundenheit zur Mosel lieben Sie die Ferne und sind gerade wieder in Kapstadt. Was fasziniert Sie kulinarisch an Südafrika?

Kapstadt hat mich schon immer geprägt und ist für mich wie eine zweite Heimat. Früher wollte ich unbedingt aus den Weinbau-Kleinstrukturen der Mosel raus, um die große weite Welt unternehmerisch kennenzulernen. 

Durch Studium und Praktika in Südafrika bzw. Asien konnte ich eine ganz andere Kulturen erleben. Die Weinkultur hier hat viel größere Dimensionen und internationalen Flair. Vor allem in Kapstadt gibt es eine starke kulinarische Szene, die multikulti Einflüsse in jedem Gericht vereint. Das ist ein Genuss-Erlebnis mit allen Sinnen. Es gibt viele englische und amerikanische Trends, die wir in Deutschland erst fünf Jahre später mitbekommen. Kapstadt ist für mich ein Ort der Inspiration und ich verbringe mit meiner Familie oft eine Auszeit hier.

Wir zeigen den Menschen, welche Geschichte hinter den Produkten steckt.

Und bei Taste of Cape Town können Kunden direkt einen Blick in die südafrikanische Küche werfen ?

Während Corona haben wir viele digitale Online Tastings oder Erlebnis-Sendungen gebaut. Dazu gehörte unser virtuelles Format Taste of Cape Town. Wir haben unsere Produkte, die von der südafrikanischen Küche inspiriert sind, zu einer Box zusammengefasst und ein Video dazu gedreht. Wie bei Kitchen Impossible wollten wir den Menschen zeigen, welche Geschichte es hinter unseren Produkten gibt. Was ist Chakalaka überhaupt und wo kommt das traditionelle Gericht her? Wie kann man selbst  Wajos Chakalaka Dip vielseitig in der Küche einsetzen? Wir interviewen einen der bekanntesten Köche des Landes. Im nächsten Moment sind wir bei einer traditionellen Köchin im Malaiischen Viertel zu Gast. Und wir mixen mit der Formel 1-Legende Eddie Jordan einen Sundowner Cocktail auf der Terrasse. 

Chakalaka Dip Gewürzzubereitung

Wajos
  • der afrikanische Klassiker
  • würzig-pikante und leicht feurig
  • ideal als Marinade oder Dip
  • zum Verfeinern von Eintöpfen & Saucen
  • regionales Produkt aus Rheinland-Pfalz
8,25  0,090 (91,67  / 1 kg)

Also ist der Film ein Porträt über die ursprüngliche Herkunft Ihrer Produkte?

Ja und er gibt Einblicke in bekannte und geheime Ecken von Kapstadt. Aber wir fühlen uns darüber hinaus mit der Stadt verbunden. Im Township haben wir eine Kochschule, die wir sponsern und unterstützen. Dort können die Menschen eine Ausbildung machen und als gelernte Kraft in die Gastronomie einsteigen. 

Nachhaltigkeit gehört zu unserem Selbstverständnis.

Genuss ohne schlechtes Gewissen. Wie setzen Sie Nachhaltigkeit bei Wajos um?

Das ist wirklich ein kompliziertes Thema. Neulich haben wir nochmal festgestellt, dass wir eigentlich ein CO2-neutraler Betrieb sind. Wir gewinnen Strom über unsere Solaranlage und heizen mit regionalen Hackschnitzeln. Offiziell erfüllen wir die Kriterien, sind aber in Wirklichkeit nicht emissionslos. Also, wir befassen uns mit dem Thema aus Eigenantrieb und nicht weil wir ein grünes Marketingziel umsetzen wollen. Denn wenn man ehrlich ist, kann man Nachhaltigkeit nicht von heute auf morgen umsetzen.

Wajos Probierpaket

Wajos
  • entdecke die Wajos-Welt
  • mit Pasta, Sugo & Pesto
  • sowie EVOO Olivenöl & Feige Dattel Crema
  • abgerundet mit Grissinis & Café de Paris Dip
  • regionales Produkt aus Rheinland-Pfalz
46,62 

Und in Sachen Verpackung achten Sie schon lange auf Umweltfreundlichkeit? 

In unseren Geschäften vor Ort bieten wir seit 25 Jahren ein nachhaltiges Verpackungssystem an. Man kann unsere Produkte in Wajos Flaschen oder selbst mitgebrachten Gefäßen abfüllen. Das entspricht den heutigen Unverpackt-Läden. Vor einigen Jahren wollten wir unseren Plastikverbrauch gezielt reduzieren und vor allem beim Verpacken unserer Präsentkörbe Plastikfolie sparen. Nur, die Kunden wollten gar kein Papier, sondern weiterhin die schöne Folie. Wir haben uns trotzdem intensiver mit der Verwendung von Papiertüten beschäftigt. Dann erklärten uns die Spezialisten, dass Papier in der Recyclingkette eine geringere Verwertung als Plastik hat. Da fragt man sich dann, was man überhaupt noch machen kann.

Wir versuchen einen Mittelweg zu gehen und beziehen Nachhaltigkeit auch auf den Menschen und unsere Region. Dazu gehört z.B. unser Engagement für den Roten Weinbergpfirsich. Wir fördern das Zusammenleben der Menschen an der Mosel und bauen mit unseren Aktivitäten den lokalen Tourismus aus. Wir sponsern über 30 lokale Vereine und unterstützen viele regionale Projekte. Das gehört zu unserem Selbstverständnis, aber wir machen damit keine große Werbung.

Wajos befindet sich bei Cochem an der Mosel

Der Online-Handel liegt im Trend. Wie machen Sie Ihren Kunden in heutigen Zeiten Feinkost-Lebensmittel schmackhaft?

Handel ist Wandel und wer zu Corona Zeiten nicht digital war, hatte ein Problem. Wir hatten schnell den richtigen Riecher für digitale Formate wie Taste of Cape Town oder Online Tastings bei Gin. Das war eine tolle Sache. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Kunden begrenzt ist. Kochen und zuschauen funktioniert auch nicht so gut. Jetzt ist Corona so gut wie vorbei und das digitale Geschäft rückläufig. Aber man kann Onlinehandel aus unserem Alltag nicht mehr wegdenken.

Wir haben uns lange Zeit aus dem Bereich zurückgehalten, aus Angst vor den Händlern. Aber dann wollten wir unsere Produkte rein aus Service-Gründen online präsentieren und verkaufen. Genau wie beim stationären Handel steht man nicht nur in Konkurrenz mit anderen Händlern. Jede Marke bedient ihre eigene Zielgruppe und gibt ein anderes Versprechen mit einem eigenen Mehrwert. 

Der Onlinehandel wird den Fachhandel nicht ersetzen.

Das digitale Geschäft hängt bei Ihnen ja auch mit dem stationären Handel zusammen?

Über unsere Website geben wir unseren Kunden Inspirationen. Und natürlich nutzen wir die digitale Welt, um Kunden in unsere Geschäfte zu bekommen. Wir sind zu 90 Prozent offline und haben unsere Händler im Fokus. Wir unterstützen sie durch Magazine, Rezept-Flyer, Aufsteller, Produkt-und Verkaufserklärungen. So können sie die Endkunden begeistern und zum Kauf bewegen. Verkäufer vor Ort geben Kunden immer wertvolle Tipps. Im Vergleich zu anderen Marken sind wir nur unserem Fachhandel treu und man findet uns nicht in Handelsketten. Die Exklusivität gehört zu unserem Verständnis und steht für die Treue zu unseren langjährigen Partnern. 

Der Onlinehandel wird den Fachhandel nicht ersetzen. Die Menschen wollen wieder in Kontakt gehen und in unseren Läden stöbern und entdecken. Stationär müssen wir uns darauf konzentrieren, Erlebnisse zu bieten und den Laden mehr als Show-Room zu betrachten. 

Jetzt gibt es auch ein Wajos Restaurant?

Ja und wir haben eine Bistro- und Weinlounge eröffnet, um unsere Kunden noch mal anders abzuholen. Mit einem modernen Familien-Konzept möchten wir die Menschen auf den Geschmack bringen. Wir geben Informationen, wo man unsere Produkte direkt vor Ort kaufen oder online bestellen kann. Über Social Media und Newsletter möchten wir mit unseren Kunden in Kontakt bleiben und sie für die Vielseitigkeit unserer Produkte und die Geschichte hinter Wajos begeistern.

Welche Vision haben Sie für Ihre Genuss-Manufaktur? 

Bei uns ist ein Spruch meines Großvaters immer präsent: Wenn ich an der Kiste Wein mehr Geld verdiene als an der Palette, dann lass uns doch mehr Kisten verkaufen. Die Sichtweise prägt unsere Familie bis heute und nicht das Motto Größer und schneller. Wir rennen keinen Trends hinterher, sondern lieben das, was wir tun. Wir möchten organisch und gesund aus eigenen Mitteln wachsen. Dabei bleiben wir unserer Marke und unseren Fachhändlern treu. 

Wajos ist ein menschenbezogenes Geschäft.

Wajos ist ein menschenbezogenes Geschäft. Da bleiben wir lieber von der Größe etwas stehen als große Luftsprünge in einer Blase zu machen. Ich habe jetzt drei kleine Kinder und mein Mitgeschäftsführer Ulf ist zweifacher Vater. Bei uns ist die Familie im Fokus und man merkt dabei, was wirklich wichtig ist. Wir skalieren unseren Erfolg nicht in Zahlen, sondern messen uns an der Begeisterung von Menschen. Und freuen uns darüber!

Was ist zurzeit Ihr Lieblingsprodukt und haben Sie eine Rezeptempfehlung?

Das ist zu hundert Prozent unser Cape Malay Blend. Die Multikulti-Küche vereint von Europa über Nordafrika bis Asien einen tollen Mix und hat sich in Kapstadt geschichtlich angesiedelt. Die Gewürzmischung ist ein Alleskönner. In unserem Restaurant und in unserer Lounge kommt sie ganz oft zum Einsatz. Egal ob Fleisch oder Gemüse, mit Cape Malay Blend bekommt man einfach alles lecker.

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