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Pflaume & Essig

Pflaumenessig mit Pflaumen vom Nachbarhof – die weichste Sorte

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Pflaumenessig mit Pflaumen vom Nachbarhof – die weichste Sorte

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Pflaume & Essig von Fruchtwerker

Nährwertangaben
Energie 915 kJ / 215 kcal
Fett 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0.1 g
Kohlenhydrate 52 g
davon Zucker 52 g
Eiweiß 0.5 g
Salz 0.01 g
Zutaten
Zucker, Brantweinessig (22%), Pflaumen (20%), Weinessig (8%)
Allergene
keine deklarationspflichtigen Allergene
Inverkehrbringer
Name
Fruchtwerker GmbH
Anschrift
Dorfstraße 4, 21493 Talkau, Deutschland
Leni & Hans

Pflaume & Essig von Fruchtwerker. Pflaumenessig mit Pflaumen vom Apfelbauern nebenan – nur drei Prozent Säure.

Pflaume & Essig von Fruchtwerker ist ein Pflaumenessig aus Talkau in Schleswig-Holstein: 20 Prozent regionale Pflaumen, kalt in Branntwein- und Weinessig mazeriert, mit Zucker gesüßt. Kein zugesetztes Aroma, kein Konzentrat, kein Farbstoff. 250 ml, mild mit drei Prozent Säure – ein weicher Fruchtessig, deutlich entfernt von Pflaumenmus und Balsamico.

Pflaumenessig ist die Sorte, die durch einen Anruf entstanden ist. Das Rezept lag bei Fruchtwerker lange fertig in der Schublade, es fehlte nur die regionale Frucht. Dann rief der Apfelbauer an, der seit Jahren die Boskop liefert, und erzählte von einer ungewöhnlich guten Pflaumenernte – bis dahin wusste in Talkau niemand, dass er auch Pflaumen anbaut. Die Ernte stand kurz bevor, das Rezept lag bereit, und seitdem gibt es Pflaume & Essig: die neueste Sorte im Sortiment und eine der weichsten.

Zwetschgenkuchen ohne Teig, mit einer Säure, die kaum auffällt

Der Pflaumenessig schmeckt nach reifer Pflaume – süß, weich, mit dem leicht herben Ton der Schale, den man von Zwetschgenkuchen kennt. Die Säure liegt wie bei allen Fruchtwerker-Sorten bei drei Prozent, tritt hinter der Pflaume aber so weit zurück, dass der Essig fast wie ein Fruchtsirup mit Biss wirkt. Die Süße rundet ab und bleibt im Hintergrund.

Die Farbe ist ein dunkles Rot mit violettem Schimmer, wie Pflaumensaft, klar im Glas. Der Duft erinnert an Pflaumenmus mit einer säuerlichen Kante. Der Abgang ist mittellang und sanft. Mit 52 Gramm Zucker auf 100 Gramm ist er süß, wirkt aber wegen der Herbheit der Frucht weniger zuckrig als die Zahl vermuten lässt.

Wer einen Essig mit spürbarer Säure sucht, wird den Pflaumenessig als zu mild empfinden – er ist ein Essig zum Abrunden statt zum Anschärfen. Und wer Pflaume meidet, wird auch mit dem Essig kaum warm: Er schmeckt so deutlich nach Frucht, dass er alles andere als neutral ist.

Rotkohl, Schweinebraten, Ziegenkäse und Zwetschgenkompott

Der Essig gehört in die Herbstküche. Ein Schuss in den Rotkohl beim Kochen, statt Apfelessig und Zucker, und der Kohl bekommt Frucht und Farbe. In die Soße zum Schweinebraten, zur Ente oder zum Gänsebraten, kurz vor dem Servieren – die Pflaume passt zu Fettem wie kaum eine andere Frucht. Zu Blutwurst oder Leberkäse aus der Pfanne ein paar Tropfen direkt auf das Fleisch.

Im Salat passt er zu kräftigen Blättern und Käse: Feldsalat mit Ziegenkäse und Walnüssen, Rote Bete mit Schafskäse, ein Rotkohlsalat mit Äpfeln. Das Dressing: ein Esslöffel Essig, drei Esslöffel Walnussöl, Salz, Pfeffer. Weil der Essig so mild ist, verträgt er auch ein wenig mehr – zwei Esslöffel gehen problemlos.

Beim Dessert: über Zwetschgenkompott, in Milchreis, über Vanilleeis mit gerösteten Mandeln. Als Getränk ein Spritzer im Mineralwasser oder im Sekt. Die Geschwister vom selben Obstbauern sind der Apfel & Essig – wer beide hat, hat die Streuobstwiese im Regal – und für die Beerenseite der Kirsch & Essig.

Aus Erfahrung: Der Essig verträgt mehr Hitze als die Beerensorten, weil Pflaumenaroma stabiler ist. Ein Schuss im Rotkohl darf mitkochen. Für Marinaden zu Schweinefleisch ist er die beste Sorte im Sortiment.

Ein Rezept für den Herbst: Rotkohl mit diesem Essig. Rotkohl fein hobeln, mit einer Zwiebel in Butter andünsten, zwei Esslöffel Essig, eine halbe Tasse Apfelsaft, Lorbeer, Nelke, eine Stunde köcheln. Die Pflaume ersetzt den Apfel, den man sonst reinschneidet, und die Säure den Essig – beides aus einer Flasche.

Für den Grill: Schweinebauch oder Nacken in Essig, Sojasoße und Ingwer marinieren, dann langsam grillen. Die Kombination aus Pflaume und Soja ist die asiatische Seite dieser Sorte, und sie funktioniert überraschend gut. Für Fisch und helle Gerichte ist die Flasche dagegen nicht geeignet – die Pflaume ist zu schwer dafür.

Ein Obstbauer, zwei Früchte, eine Manufaktur in Talkau

Die Pflaumen kommen vom selben Obstbauern, der Fruchtwerker seit Jahren mit Boskop-Äpfeln beliefert – aus direkter Nachbarschaft der Manufaktur. Sie werden vollreif geerntet, schockgefrostet und liegen dann mehrere Tage kalt in Essig, bis Farbe und Aroma übergegangen sind. Die Frucht bleibt dabei kalt; erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht und abgefüllt.

Der Fruchtanteil liegt bei 20 Prozent, etwas unter dem Sortimentsschnitt – Pflaumen sind so aromatisch, dass mehr Frucht den Essig schwer machen würde. Drei Prozent Säure stehen auf dem Etikett – „Besonders mild" – wie bei allen Sorten aus Talkau; die Pflaume macht daraus die weichste. Es ist die Sorte für Menschen, die Fruchtessig wegen der Säure bisher gemieden haben.

Das Verfahren stammt aus dem Himbeer-Rezept der Bäuerin Emma bei Ratzeburg, das Matthias Hüttmann 2008 übernommen hat. Heute produziert Fruchtwerker in Talkau rund 300.000 Flaschen im Jahr, und der Essig ist die jüngste Sorte – entstanden aus einem Anruf, einer guten Ernte und einem Rezept, das nur auf die Frucht gewartet hat.

Der Essig für den Herbst und für Einsteiger

Dieser Essig ist die Sorte, mit der man Leute überzeugt, die Essig nicht mögen. Wenig Säure, viel Frucht, milde Süße – im Rotkohl merkt niemand, dass Essig drin ist, nur dass er besser schmeckt als sonst.

Als Geschenk passt er zu allen, die im Herbst Zwetschgenkuchen backen, Gans braten oder Rotkohl selbst machen. Im Paket mit dem Apfelessig ist er das regionale Duo von Fruchtwerker: zwei Früchte vom selben Hof, wenige Kilometer von Talkau entfernt.

Ein Fruchtessig aus Pflaumen vom Nachbarhof, kalt angesetzt – für den Rotkohl, den Braten und das Kompott danach.

Logo Fruchtwerker

Fruchtwerker

Ein Hofrezept aus Ratzeburg, eine Manufaktur in Talkau

Die Geschichte von Fruchtwerker beginnt in einem Hofladen südlich von Lübeck. Dort verkaufte eine Bäuerin, die bei Fruchtwerker bis heute nur „Emma" heißt, einen Himbeeressig nach eigenem Rezept: Himbeeren, die sich frisch nicht verkauften, kamen in Essig, gaben Farbe und Aroma ab, und die abgepresste Flüssigkeit wurde mit Zucker eingekocht. Matthias Hüttmann kaufte diesen Essig jedes Jahr im Urlaub. Als Emma in Rente ging und die Produktion einstellen wollte, kaufte er ihr das Rezept ab – und begann 2008 in 15-Liter-Kochtöpfen in Schmielau bei Ratzeburg, selbst Essig zu machen.

Heute produziert Fruchtwerker in Talkau in Schleswig-Holstein mit einer 200-Liter-Kochanlage rund 300.000 Flaschen im Jahr. Das Sortiment ist von einer Sorte auf über ein Dutzend gewachsen. Das Verfahren ist geblieben.

Mazeration statt Aroma: warum der Essig nach Frucht schmeckt

Fruchtwerker legt ganze Früchte kalt in Essig. Äpfel geben ihr Aroma nach vier Tagen ab, schwarze Johannisbeeren und Granatapfelkerne brauchen zehn – Hüttmann entscheidet das nach Erfahrung. Erhitzt wird die Frucht dabei nie. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Aromen kosten, für die man den Essig kauft. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht.

Im Durchschnitt stecken 25 Prozent Frucht in jeder Flasche. Konventionelle Hersteller arbeiten meist mit Konzentrat, Püree und zugesetztem Aroma – das ist schneller und billiger. Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht, und auch die Farbe kommt allein aus ihr. Alle Sorten haben nur drei Prozent Säure und sind entsprechend mild.

Obst aus der Nachbarschaft, so weit es geht

Die Himbeeren kommen aus Schmilau, wenige Kilometer von Talkau, die Boskop-Äpfel und Pflaumen von einem befreundeten Obstbauern in direkter Nachbarschaft und aus dem Alten Land. Was die Manufaktur darüber hinaus braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien. Zitrusfrüchte kommen aus Spanien, Italien und Griechenland, Granatäpfel aus der Türkei. Auf Obst aus Übersee verzichtet Hüttmann grundsätzlich, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt.

Neue Sorten entstehen im Team: Erst wenn alle von einem Ansatz überzeugt sind, kommt er ins Sortiment. So kam die Pflaume dazu – weil der Apfelbauer eines Jahres anrief und von einer ungewöhnlich guten Ernte erzählte.

Matthias Hüttmann über Fruchtwerker

„Ich bin Fruchtwerker mit Leib und Seele."

Hüttmann bezieht einen Teil der Äpfel von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und zu den langjährigen Lieferanten der Manufaktur zählt. Für die Produktion braucht Fruchtwerker inzwischen große Mengen, deshalb kommen weitere Äpfel aus dem Alten Land südlich der Elbe. Auch die roten Früchte stammen möglichst aus der Region. Rohstoffe aus Ländern ohne transparente Herkunft lehnt er ab, weil die Früchte stark mit Pestiziden belastet sein könnten.

Bei einzelnen Sorten hat Fruchtwerker Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert: Er hat eine um 30 Prozent stärkere Süßkraft, wird deshalb sparsamer eingesetzt und senkt den Kohlenhydratanteil. Das Verfahren der Mazeration, sagt Hüttmann, eignet sich auch für Sirup – die Pläne bleiben kreativ.

Was du bei uns von Fruchtwerker bekommst

Vierzehn Fruchtessige – von Himbeer, dem Bestseller seit dem ersten Tag, über Orange mit Schale, Boskop-Apfel und schwarze Johannisbeere bis zu Granatapfel, Pflaume und Honig – und zwei Olivenöle aus Kreta, bei denen Orangen beziehungsweise Zitronen mit den Oliven gepresst werden. Alles in der 250-ml-Flasche, den Himbeeressig auch in 500 ml. Bei uns mit 4,7 Sternen eine der beliebtesten Marken im Shop.

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